AUTOKLAVEN für Praxis, Klinik od. Labor

Autoklaven sind heutzutage in den verschiedensten Ausführungen zu finden: Egal ob als Tischautoklav oder Standautoklav, vertikal oder von Vorne zu bediehnen – es bleibt die Qual der Wahl und vor allem der Anforderungen. Wichtig für die richtige Wahl Ihres Autoklaven ist eine gut abgestimmte Prozesstechnik um eine qualitative Sterilisation zu gewährleisten, welche genau, reproduzierbar, sicher und validierbar durchgeführt werden muss.

Sie suchen einen qualitativen AUTOKLAV?

Die Laborautoklaven wurden gemäß der strengen Qualitätsstandards für sichere und reproduzierbare Dampfsterilisation entwickelt. Sie sind einfach aufzustellen, robust und benötigen einen minimalen Wartungsaufwand.

Die Autoklav-Palette umfasst vertikal zu beladende Standmodelle mit einer geringen Stellfläche sowie besonders kompakte Tischautoklaven mit Volumina von 25 bis 195 Litern, die sich ideal für Labore mit wenig Platz eignen.
Die Laborautoklaven sind nach einem modularen Prinzip aufgebaut und voll ausgestattet, wenn es um Routine-Sterilisationsaufgaben geht.

vertikale Standautoklaven

Vertikale Standautoklaven

  • Zwischen 25 und 175 Liter Kammervolumen
  • Optionaler Lift
  • in drei Nennweiten
horizontale Tischautoklaven

Horizontale Tishautoklaven

  • Zwischen 25 und 175 Liter nutzbares Volumen
  • Platzsparendes Design
  • Rapide Dampferzeugung
GreenLine Standautoklaven Übersicht

GreenLine Standautoklaven

  • Volumina von 75 bis 180 Litern
  • lange Gerätelebensdauer
  • besonders einfache Handhabung
GreenLine Tischautoklaven Übersicht

Greenline Tischautoklaven

  • Volumina von 72 bis 190 Litern
  • platzsparender Aufbau
  • besonders einfache Handhabung

AUTOKLAV: Einsatzmöglichkeiten der Sterilisation

Sterilisation von Instrumenten

Ordnungsgemäße sterilisation von Operationsinstrumenten oder Ordinationsbesteck fast aller Art

Dekontamination

Dekontaminierung von biologschen Gefahrstoffen, Vernichtungssterilisation von festen oder flüssigen Abfällen

Sterilisation von Flüssigkeiten

Nähr- oder Kulturmedien, flüssige Proben, sowie Abfälle können dank modernster Technik durch einen Autoklav sterilisiert werden

Geschichte zu Dampfsterilisatoren

Der Begriff Autoklav stammt aus dem griechisch-lateinischen und heißt übersetzt selbstschließend oder Schloß. Es handelt sich bei Autoklaven um gasdicht zu verschließende Druckbehälter. Ähnlich eines Schnellkochtopfes bedienen sich Biologie, Chemie, Medizin und andere Bereiche dieser Hochdruck-Technik. Mit ihrer Hilfe lassen sich Gegenstände sterilisieren, zusammenpressen und/oder vulkanisieren.

Den ersten Druckbehälter entwickelte 1679 Robert Hooke. Auf diesem Behälter baute der französische Physiker Denis Papin auf und es entstand der Steam Digester (Papin`sche Topf).

Die Autoklaven lassen sich grob in Dampfautoklaven und Gasautoklaven unterscheiden. Ihre Aufgabenbereiche erweisen sich als äußerst vielfältig und dementsprechend gibt es sie in unterschiedlichen Größen und Bauarten. Modellbedingt bedingt bestehen die Verschlußtechniken aus einem Bajonettverschluss und/oder einem Schraubverschluss.

Einsatzgebiete und Aufgaben von Autoklaven in Biologie und Medizin

Autoklaven dienen dem Sterilisieren verschiedener Gegenstände unter Wasserdampf und Druck. Medizin, Biologie und Chemie nutzen die Vorteile der Dampfdruckautoklaven. Mithilfe von Dampf, Druck und Feuchtigkeit lassen sich verschiedene, resistente Bakterien verringern, töten und ihre Vermehrung stören.

Die Sterilisation garantiert nicht die generelle und vollständige Abtötung aller Bakterien, sondern sie soll gewährleisten, dass von, ausgehend einer Million Bakterien oder Keime, maximal eine das Sterilisieren überlebt. Der Zweck des Sterilisierens liegt dementsprechend im hochgradigen Verringern der Keime auf dem sterilisierten Gegenstand. Glaskolben mit unterschiedlichen Flüssigkeiten

Die Dauer der Sterilisation mittels eines Autoklaven hängt von der Keimbelastung des zu sterilisierenden Gegenstandes ab. Je höher die Keimbelastung, desto länger dauert das Sterilisieren. Durch die feuchte Hitze während des gesamten Vorgangs, quellen die Sporen der Bakterien auf und ihre Resistenz verringert sich. Trockene Hitze vermag dies nicht, wodurch die Resistenz der Keime gleich bleibt.

Die sogenannte Steigzeit bezeichnet das Innenraumentlüften im Druckbehälter und das Ersetzen der darin enthaltenen Luft durch Sattdampf. Mithilfe des Gravitationsverfahrens findet das Austauschen zwischen Luft und heißem Dampf statt. Ein Thermometer im Innenraum des Autoklaven überprüft diesen Austausch und erst nach Überschreiten der 100 Grad Celsius Grenze, gemessen am kältesten Punkt im Inneren, gilt das Entlüften als abgeschlossen.

Nach Entlüftungsabschluss verschließt ein Ventil druckdicht den Innenraum und die Abtötungstemperatur von über 121 Grad Celsius kann sich aufbauen. Während der Ausgleichszeit erreicht jeder Punkt des zu sterilisierenden Gutes die erwünschte Temperatur und erst in diesem Moment beginnt das eigentliche Sterilisieren.

Die Sterilisationsdauer hängt von dem zu sterilisierenden Gut, dem zu bekämpfenden Organismus, der Sterilisationstemperatur und von dem Sterilisator Modell ab. Voraussetzung für das Gelingen der Sterilisation ist das vollständige Ersetzen der Luft durch heißen Dampf.

Die starkwandigen Metalldruckgefäße halten eine Innentemperatur von bis zu circa 400 Grad Celsius aus.

Den richtigen Autoklav finden?

Dampf- und Gasautoklaven, der Sterilgutversorgungsabteilungen unterliegen dem Medizinproduktegesetz, welches laufende, regelmäßige Funktionskontrollen für sie vorschreibt. Diese Kontrollen dienen dem Schutz der Patienten, denen dieses sterile Gut nutzt und dem Personal, welches den Autoklav bedient. Jährlich muss ein durch TÜV, GTÜ oder der DEKRA beauftragter Prüfingenieur die Sicherheit des jeweiligen Autoklav bestätigen.

Mittels verschiedener Nachweisfahren lassen sich laufende Kontrollen durchführen und die Sterilisationsleistung nachweisen. Auf den jeweiligen Verpackungen aufgebrachte Indikatorfelder, welche die Farbe umschlagen weisen anhand der vordefinierten Sterilisationsbedingungen nach, wie gut das Gerät funktioniert und ob es die Sterilisation erfolgreich durchgeführt.

Zu den halbjährlichen Kontrollen eignet sich das Sterilisieren von Erdsporen wie der Bacillus subtilis oder der Bacillus stearothermophilus. Das Ergebnis der Sterilisation geht an ein zertifiziertes Labor zur Analyse. Als tägliche Kontrolle von Sterilisatoren mit einem fraktioniertem Vorvakuum kommt der Bowie-Dick-Test in Betracht. Dieser Test erfasst die Vakuumfunktion mit hilfe eines gasdurchlässigen Behälters.

Auswahlkriterien für einen Autoklaven

Ein Autoklav sollte nicht einfach leichtfertig gekauft werden. Die nötigen Kriterien für die korrekte Wahl sind nicht nur entscheidend für den Arbeitsablauf in der Praxis oder dem Labor, sondern auch über deen bediehnung.

Beachten Sie vor dem Kauf folgende Punkte:

  1. 1
    Was soll autoklaviert (sterilisiert) werden?

    Werden vorzugsweise festkörper oder Flüssigkeiten sterilisiert? Werden Sterilisationsbeutel oder Wannen benötigt?

  2. 2
    Wie groß darf der Autoklav sein?

    Wieviel Platz steht Ihnen zur Verfügung?

  3. 3
    Wieviel kammervolumen sollte er fassen?

    Wie groß werden die Objekte und Medien sein, welche autoklaviert werden?

  4. 4
    Wie möchten Sie den Autoklav bediehnen?

    Soll es ein horizontaler (von Vorne zu bedienen) oder doch vertikaler (von ben zu bedienen) Autoklav sein?

  5. 5
    Bleiben die Medien im sleben Raum?

    Falls nicht wird hier womöglich ein Durchreicheautoklav benötigt?